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Youtubesüchtig. Frißt mich auf mit Haut und Haaren, spuckt mich aus... Rammstein. Amour. Eigentlich nicht meine Hauptmusikrichtung. Manchmal passt es. Es tut halt weh, harte Schmerzen, harte Musik. Wozu gibt es sie sonst? 


"In der Tiefe ist es einsam." Im Schmerz ist es einsam. Unter Gesellschaft ist es einsam. Selbst mit dem Partner ist es einsam, auch wenn er versteht. Es ist alles einsam, denn keiner erreicht. Unfähig, Bindungen einzugehen, die nicht von einem Hin und Her geprägt sind. "Und der Haifisch, der hat Tränen, und die laufen vom Gesicht. Doch der Haifisch lebt im Wasser, so die Tränen sieht man nicht." Stark sein, ja immer stark sein, für alle da sein, ein Hafen seelischer Glückseeligkeit und riesigen Schrotts sein. Was ist mit mir? Wo ist die Schulter, an die ich mich lehnen kann, ohne sie zu erdrücken, sie runterzuziehen, sie zu vernichten mit dem, was ich zu sagen habe? Im tiefsten Schmerz kann ich nichts sagen, da bin ich stumm. Um Hilfe kann ich nicht bitten, da bin ich stumm. Meine Bedürfnisse zu ordnen und aufzuzählen, da bin ich stumm. Selektiver Mutismus. Da bleibt mir die Musik. Und youtube. Und mein mp3-Player. Und die Nacht, in der man nicht da sein muss. In der man fliehen kann in unbekannte Fernen. Aber vor allem in die große erdrückende Spirale nach unten. Eines führt zum anderen, youtube zu Suizidforen, die Sehnsucht zu Selbsthass und Vernichtung. Wieder bin ich stumm.


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Ich bin stumm.

18.5.16 10:30
 
Letzte Einträge: Sinnessuche und andere..., Therapie, Spinat und andere Banalitäten


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